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Hitze am Arbeitsplatz
So schützen Sie sich mit Kühlkleidung & Hitzeschutz-Ausrüstung

Hitze am Arbeitsplatz: Mit Kühlkleidung gesund & leistungsfähig im Arbeitsalltag

Hohe Temperaturen am Arbeitsplatz sind keine Seltenheit – ob in der Industrie, im Handwerk, im Außenbereich oder in Produktionshallen. Wer bei extremer Hitze arbeitet, setzt nicht nur seine Leistungsfähigkeit, sondern auch seine Gesundheit aufs Spiel. Kühlkleidung und Hitzeschutz-Ausrüstung von ASTA Arbeitsschutz schaffen Abhilfe. Diese sind längst nicht mehr nur ein Thema für Hochofen & Co. Mit dem richtigen Hitzeschutz sorgen Unternehmen vor: im Sinne der Arbeitssicherheit, und auch zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A3.5 „Raumtemperatur“. Erfahren Sie jetzt mehr über unsere kühlende Kleidung für Erleichterung bei Hitze am Arbeitsplatz!

Kühlkleidung gegen Hitze am Arbeitsplatz im Überblick: Funktionsweise & Vorteile

Moderne Kühlkleidung, z. B. von Inuteq, basiert auf Verdunstungskühlung oder aktiver Kühltechnologie. Sie wirkt durch kühlende Westen, Halstücher, Shirts oder Kopfbedeckungen und Unterwäsche direkt am Körper. Dadurch profitieren Sie von einer spürbaren Temperaturreduktion auf der Haut, was Ihre Konzentration und Ausdauer verbessert. Gleichzeitig schützt Kühlkleidung vor hitzebedingten Ausfällen wie Kreislaufproblemen oder Erschöpfung. Da sie wiederverwendbar, leicht und angenehm zu tragen ist, lässt sie sich mühelos in den Arbeitsalltag integrieren.

Für wen ist Kühlkleidung bei Hitze am Arbeitsplatz sinnvoll?

Kühlende Arbeitsschutzkleidung kommt in unterschiedlichsten Branchen zum Einsatz. Ob Sie in der Industrie oder im Maschinenbau mit heißen Produktionsprozessen arbeiten, im Metallbau, in der Gießerei oder beim Schweißen tätig sind oder in der Lagerlogistik und Kommissionierung – überall dort, wo Hitze am Arbeitsplatz die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt, bietet kühlende Kleidung eine wirksame Unterstützung. Auch auf dem Bau, in der Land- und Forstwirtschaft, in der Energieversorgung und Infrastruktur sowie bei Einsatzkräften wie THW oder Feuerwehr unter PSA hat sich Kühlkleidung bewährt.

Produktbeispiele: Hitzeschutz mit System

Für jeden Bedarf gibt es die passende Lösung an kühlender Kleidung. Mit einer Kühlweste profitieren Sie von einer aktiven Kühlwirkung über mehrere Stunden, die sich einfach durch Wasser aktivieren lässt. Kühlhalstücher, Kühlcaps und Armbänder setzen alternativ dazu gezielt an hitzesensiblen Körperstellen an. Kühlshirts sind besonders angenehm unter Schutzkleidung zu tragen und sorgen auch dort für ein spürbar angenehmeres Körpergefühl.

Kombinierter Hitzeschutz: Kleidung + PSA

Wer zusätzlich mit heißem Metall, Flammen oder Funken arbeitet, benötigt spezielle flammenhemmende Hitzeschutzkleidung nach EN ISO 11612.  Diese kann mit kühlenden Einlagen kombiniert werden.

Allgemeine Hinweise zum Arbeitsschutz: Ab welchen Temperaturen müssen Arbeitgeber handeln?

Die Arbeitsstättenverordnung und die zugehörigen Technischen Regeln (ASR A3.5) definieren konkrete Temperaturschwellen, ab denen Arbeitgeber zum Schutz ihrer Beschäftigten tätig werden müssen. Das Regelwerk unterscheidet dabei drei aufeinanderfolgende Stufen. 

Erste Maßnahmen ab 26 Grad 

Grundsätzlich gilt 26 Grad Celsius als Obergrenze für die Raumtemperatur am Arbeitsplatz. Wird dieser Wert überschritten, insbesondere wenn auch die Außentemperatur entsprechend hoch ist, müssen Arbeitgeber erste Vorkehrungen treffen. Bewährt haben sich dabei außenliegender Sonnenschutz wie Jalousien, eine gezielte Steuerung von Belüftung und Beschattung sowie flexible Arbeitszeitmodelle, die es Beschäftigten ermöglichen, die kühleren Morgenstunden zu nutzen. 

Handlungspflicht ab 30 Grad 

Überschreitet die Temperatur die 30-Grad-Marke, ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, die thermische Belastung für die Mitarbeitenden aktiv zu reduzieren. Dazu gehört unter anderem die Bereitstellung von ausreichend Trinkwasser sowie eine Lockerung etwaiger Bekleidungsvorschriften. Darüber hinaus empfiehlt es sich, Elektrogeräte wie Drucker oder Kopierer, die zusätzliche Wärme erzeugen, nur bei tatsächlichem Bedarf zu betreiben oder ganz aus den betroffenen Räumen zu entfernen. Eine intensive Lüftung sollte auf die frühen Morgenstunden verlegt werden, bevor sich die Außenluft aufheizt. 

Besondere Schutzpflichten ab 35 Grad 

Ab einer Raumtemperatur von über 35 Grad gilt ein Raum ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen grundsätzlich als ungeeignet für Büro- oder Produktionsarbeit. Ein Weiterbetrieb ist in diesem Fall nur zulässig, wenn Bedingungen geschaffen werden, die an sogenannten Hitzearbeitsplätzen vorgeschrieben sind. Konkret bedeutet das: Kühlkleidung, technische Einrichtungen wie Luftduschen oder Wasserschleier sowie zusätzliche Pausen zur Abkühlung müssen bereitgestellt werden.



Häufige Fragen (FAQ) zur Kühlkleidung & Hitzeschutz

Wie funktioniert Kühlkleidung?
Kühlende Kleidung nutzt z. B. Verdunstungskälte: Die Kleidung wird kurz in Wasser getaucht, wringt sich aus und kühlt beim Trocknen. Alternativ funktionieren einige Modelle mit Kühlpacks oder Akkus.

Ab welcher Temperatur sollte Kühlkleidung getragen werden?
Empfohlen wird der Einsatz ab etwa 26 °C Raum- oder Außentemperatur, insbesondere bei hoher Luftfeuchtigkeit oder körperlicher Belastung.

Kann Kühlende Kleidung unter der normalen Arbeitskleidung getragen werden?
Ja – viele Produkte sind so konzipiert, dass sie unter Schutzkleidung oder PSA getragen werden können.

Wie wird Kühlkleidung gereinigt?
Viele Produkte sind maschinenwaschbar oder lassen sich mit mildem Reinigungsmittel auswaschen. Herstellerhinweise beachten!

Jetzt für Hitze am Arbeitsplatz vorsorgen: Kühlkleidung für Ihre Branche

Haben Sie Fragen zu kühlender Kleidung & Co.? Sprechen Sie uns an – wir stellen Ihnen gerne eine individuelle Auswahl an Kühlprodukten für Ihre Branche zusammen.  Kontaktformular